What a sinking heart feels...
Motivation

Ich mache jetzt seit 5 Wochen einen Lateinkurs den ich für mein Studium brauche. Nächste Woche ist Prüfungstag. Freitag.
Wir schreiben über Caeser und ich bin noch so kaputt von den letzten fünf Wochen, erschlagen von Grammatik und Vokabeln, dass ich es nicht geschafft habe, wie für heute vorgenommen, zwei der drei aufgegebenen Caesartexte zu übersetzen und die Grammatik noch einmal zu wiederholen.
Nein. Im gegenteil, mein Kopf sagte einfach. Matsch. Ich bin matsch, lass mich doch endlich in Ruhe. Guck irgendwas interessantes wo du nicht bei nachdenken musst, iss was, chill mal. Chill mal. Ich weiß noch wie es früher, so vor, oh man. nicht mehr drei Jahren, das wär nähmlich mit 18 gewesen, sondern mitlerweile vor 5-6 Jahren mehr als nervig fand wenn Dennis zu mir meinte Chill mal. chill doch mal. vera chill.
Herm ist das lange her. -das passiert mir in letzter Zeit so häufig, so verdammt häufig. "vor xy jahren. moment! stop! nein. fast das doppelte ists her. :D
Zurück zu dem eigentlichen 'chill mal' in diesem Text.
-ich brauche die Wochenenden um mich zu erholen, um nichts zu tun, um meine Freunde zu sehen und nicht um noch weiter meine Kapaziäten auszusaugen. Und dann ist da auf der anderen Seite dieses "her. komm schon! es ist nur noch diese woche und dann ist die prüfung, häng dich rein! wenn du die bestehst, hast du es einfach hinter dir" -und dann ist da meine motivation. die keine ist. und die kraft. die angeknabbert ist und sagt. nope.
und dann sind da so kleine schübe, á la gewissensbiss, -zeitdruck und minimalste motivation, denn dann hat man es ja hinter sich und ist fertig und hat wiirklich wochenende.
Es ist wie Pingpong. Pingpong nur viel anstrengender, weil nicht einfach nur der Körper und die Konzentration gefragt sind, -nein, nur dein Verstand und Kreativität, deine Konzentration, Motivation, Geduld und und vorallem, deshalb doppeltes und und nicht doppelter Akkusativ oder Dativ oder so etwas in der Richtung, nein -Gefühl und vorallem, Logik. Die Kunst zwischen logisch Denken und Kreativ sein und trotzdem nicht zu frei übersetzen, denn (!) am Ende zählt mehr, dass die Wörter grammatikalisch korrekt übersetzt sind, als dass es einen Sinn ergibt. Das ist unlogisch. -pour moi.
Motivation ist denke ich manchmal alles und manchmal nichts. Oft muss man auch einfach den Kopf ausschalten und einfach handeln. -dann finde ich, fällt es einem oft wesentlich leichter.

Komme ich zu etwas schönem. Jan ist wieder da und gestern war die Party. Gute Party, wirklich gut. Ich bin mit dem Auto hin weil ich keine Lust hatte auf eine 1-2 Stunden Tour mit dem Rad nach Hause. War gut so. Es ist einfach schön wenn man alle Leute die man gern hat, richtig gern auch teilweise einfach regelmäßig mal sieht. Natürlich könnte man auch eine richtige Freundschaft beginnen, aber wo soll das enden? -es ist doch so. Man hat seinen engen Freundeskreis, oder mehrere verschiedene und das ist teilweise zu bestimmten Zeiten, wie es grade so eine ist, nicht die leichteste Übung. Und dann noch zusätzlich, -wo man eh schon immer neue Leute kennen lernt, auch noch diese und die alten guten Bekanntschaften zu Freundschaften zu machen und zu pflegen. Das ist viel. Da lob ich mir unter anderem die Partys bei Jan, bei denen man sich ziemlich darauf verlassen kann alle wieder zu sehen. Und bei manchen reicht es einem doch auch sie nicht soo oft zu sehen und soo oft von ihnen zu hören. Das ist alles schon gut so wie es ist und außerdem sind ja auch grade dadurch die Partys so gut. Natürlich auch die Musik und die Location, und doch ist eben einfach nur ein Zusammenspiel von allem, was bei diesen Partys immer legendär ist!

Vera.
24.9.11 21:36
 


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